16.-17. Oktober 2026 // Geselliges Hüttenwochenende auf der Bernhardushütte

Nach dem erfolgreichen Blechmusikstadl stand für die Spielgemeinschaft ein wohlverdientes Hüttenwochenende auf dem Programm. Am Freitag, 16. Oktober 2026, machten sich rund 25 Musikerinnen und Musiker auf den Weg zur Bernhardushütte, um gemeinsam ein geselliges Wochenende zu verbringen.

Nachdem sich alle bei leckerem Chili con oder sin Carne und verschiedenen Salaten gestärkt hatten, ging es in die erste gemeinsame Aktivität: Beim „Großen Preis“ wurden die Teilnehmenden per Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt. Anschließend konnten sie ihr Wissen rund um Forbach, die beiden Musikvereine und die Blasmusik unter Beweis stellen. Dabei waren nicht nur musikalische Kenntnisse, sondern auch Allgemeinwissen und Teamgeist gefragt.

Für besondere Unterhaltung sorgte das „Hobbymusikvereining“. Die Musikerinnen und Musiker mussten dabei ganz ohne Instrumente den Bozner Bergsteigermarsch vor der Hütte marschierend und in ihren jeweiligen Stimmen singen. Dieses außergewöhnliche musikalische Erlebnis sorgte für viele Lacher und beste Stimmung. Überhaupt kam der Spaß an diesem Wochenende nicht zu kurz, und so wurde anschließend noch bis spät in die Nacht gemeinsam gespielt und gelacht.
Am Samstag führte der Ausflug zum Mummelsee, wo die Gruppe zunächst im dortigen Hotel zum Mittagessen einkehrte. Anschließend stand ein Spaziergang rund um den See auf dem Programm. Aufgrund des stürmischen Wetters fiel dieser allerdings kürzer aus als ursprünglich geplant. Die vorgesehene Wanderung hinauf zur Hornisgrinde musste daher leider entfallen. Zurück auf der Hütte konnten sich alle bei Kaffee und Kuchen wieder aufwärmen und den gemeinsamen Tag gemütlich ausklingen lassen.

Ein herzliches Dankeschön gilt Stefan Schneider, der das Hüttenwochenende wie jedes Jahr hervorragend organisiert hatte. Ebenso bedanken wir uns bei Maria Roth für die Planung des Samstagsprogramms sowie bei ihr und Tatjana Schoch für die Vorbereitung des „Großen Preises“.
Es war ein gelungenes Wochenende!


09.+10. Oktober 2026 // Zwei Tage voller Musik, Stimmung und Stadl-Flair beim Blechmusikstadl

Ein abwechslungsreiches Programm, eine aufwendig dekorierte Murghalle und beste Stimmung machten den Blechmusikstadl zu einem besonderen Erlebnis.
Zwei Tage lang standen in der Murghalle Forbach Musik, Tanz und beste Unterhaltung im Mittelpunkt. Schon beim Betreten der Murghalle war klar: Hier wurde mit viel Liebe zum Detail gearbeitet! Das Dekoteam hatte sich regelrecht verkünstelt und die gesamte Halle in einen urigen Stadl verwandelt. Mit viel Kreativität, Herzblut und zahlreichen liebevollen Details entstand eine stimmungsvolle Kulisse, die die Gäste direkt in echtes Stadl-Flair eintauchen ließ. Eine besondere Attraktion war zudem die eigens gebaute kleine Bühne im Stil einer Heuhütte. Yannis Grajewski hatte sie gemeinsam mit fleißigen Helfern gestaltet.

Den Einstieg ins Programm gestaltete Antonie wie damals beim Forbacher Ortsfunk und erklärte den Besucherinnen und Besucher die Stadl-Regeln. Durch die beiden Abende führten Maria Roth und Yannis Grajewski, die mit Charme und Humor durch das vielseitige Programm begleiteten. Große Gruppierungen wie die Spielgemeinschaft und Tanzgruppen traten auf der Hauptbühne auf, während kleinere Ensembles und Gruppierungen auf der urigen Heuhütten-Bühne ihren Platz fanden. Durch den ständigen Wechsel zwischen den beiden Bühnen ging es Schlag auf Schlag – lange Umbaupausen gab es nicht. So blieb das Publikum durchgehend bestens unterhalten.
Musikalisch setzte die Spielgemeinschaft unter der Leitung von Dirigent Sascha Eisenhut gleich drei abwechslungsreiche Blöcke. Von traditionellen Polkas über die schwungvollen Klänge der Fäaschtbänkler bis hin zu „Bella Napoli“ war für jeden Geschmack etwas dabei.
Einige Stücke wurden gesanglich begleitet. Desiree Wunsch begeisterte mit Liedern der Fäaschtbänkler und „Dorfkind“, während Michael Steininger mit „Tage wie diese“ und „Resi, i hol di mit mei’m Traktor ab“ für beste Stimmung sorgte.

Einen ganz eigenen musikalischen Akzent setzte Zico mit selbst komponierten Liedern in Forbacher Mundart. Darin besang er die Murgtäler und ihre Eigenheiten mit viel regionalem Charme. Auch Landjaz sorgte mit Dixiemusik und einer guten Portion Witz für Unterhaltung und die Stromer mit dem Stromerlied durften ebenfalls nicht fehlen.
Dass klassische Blasmusik keineswegs immer gewöhnlich klingen muss, bewies das Holzensemble des Musikvereins unter der Leitung von Thomas Roth. Mit bekannten Stücken wie der „Vogelwiese“ und „Böhmischer Traum“ präsentierten die Musikerinnen und Musiker vertraute Melodien einmal auf ganz andere Weise und zeigten die klangliche Vielfalt des Ensembles. Auch der musikalische Nachwuchs stand im Rampenlicht. Die Murgtal Youngstars unter der Leitung von Heiko Hager vereinen Kinder aus den Musikvereinen des hinteren Murgtals und stehen damit beispielhaft für die musikalische Gemeinschaft und die Nachwuchsarbeit in der Region. Die Jugend des Musikvereins Forbach sorgte mit einem Sketch und einer Tanzeinlage für Begeisterung, ebenso wie die eine Gruppierung der Talhutzel und die Line-Dance-Gruppe des TV Selbach.
Beim Mitmachangebot des SV Forbach war schließlich auch das Publikum gefragt. Mit Boomwhackers konnten die Gäste selbst aktiv werden und das Lied „Fußball ist unser Leben“ zunächst proben und dann direkt aufführen.
Ein besonderer Hingucker war die Dirndlmodenschau der MV Frauen. Dabei präsentierte der französische Designer Michael Roth seine Dirndlkollektion. Mit viel Charme, Humor und einem kecken Auftritt wurden die feschen Trachten in Szene gesetzt. Die Modenschau sorgte für zahlreiche Schmunzler.
Nach dem offiziellen Showprogramm war an beiden Abenden noch lange nicht Schluss. Bei den Aftershowpartys wurde kräftig weitergefeiert. Am Freitag sorgte Grindeblech für ausgelassene Stimmung, am Samstag übernahm Blech Gehabt und heizte den Gästen nochmals ordentlich ein.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen mitwirkenden Gruppierungen, den Moderatoren Maria Roth und Yannis Grajewski, den zahlreichen Helferinnen und Helfern vor und hinter der Theke, den Sponsoren und Unterstützern sowie allen Gästen, die dieses Wochenende mit Leben gefüllt haben.