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Musikverein Forbach e.V.

Stad'l-Logo

Mitwirkende

  • Moderation: Armin Merkel und Stefan Weiler
  • Grauntal-Duo
  • Stromer
  • Schwarzwald-Chor
  • Karnevalverein "Talhutzel" Forbach
  • Rentnerband des MVF
  • Jugendkapelle des MVF
  • Oberkrainerbesetzung des MVF
  • Musikkapelle Forbach

Auf "Blechmusik popt's" folgt der "Blechmusikstad'l"

Der Musikverein Forbach beweist einmal mehr Innovationsfreude. Nachdem der Verein bereits in den Jahren 1998 und 2000 für seine moderne Blasmusikshow "Blechmusik popt's" von vielen Zuhörern und der lokalen Presse begeistert gefeiert wurde, präsentieren die Musikerinnen und Musiker aus dem hinteren Murgtal im Herbst ihre neuste Blasmusikkreation: am 27. und 28. Oktober steigt im Forbacher Kurhaus der "1. Forbacher Blechmusikstad'l", eine bunte Unterhaltungsshow mit ausschließlich Forbacher Akteuren und Gruppierungen. Motto der Veranstaltungen: Stimmung, Gaudi und gute Laune, präsentiert Schlag auf Schlag von zwei Bühnen im Forbacher Kurhaus.

Schon der Namen "Blechmusikstad'l" soll darauf hinweisen, daß hier wiederum die Forbacher "Blechmusiker" am Werke sind, denkt doch manch ein Blasmusikfan beim Namen "Blechmusik" sofort an die Forbacher Musikkapelle bzw. an "Blechmusik popt's". Um dies auch optisch zu unterstützen, wurde das eigens für "Blechmusik popt's" entwickelte Logo "stadelgerecht" abgeändert. Neben den Instrumenten wurden die fünf Musiker mit typisch Forbacher "Utensilien" ausgestattet. So ist die im Stad'l-Logo eingearbeitete Axt wesentlicher Bestandteil des Forbacher Wappens und wurde daher auch im neuen Logo bewußt aufgegriffen. Daneben erinnern "Rückkorb, Zain und Wisch" an alte Zeiten.

Zahlreiche Mitwirkende werden die beiden Veranstaltungen gestalten. Das "Grauntalduo" (Eberhard Arntz / Klaus Roth) hat mittlerweile viele Anhänger und ist bekannt für seine witzigen, in Mundart verfaßten Lieder. Speziell für den Blechmusikstad'l konnte der ehemalige "Schwarzwaldchor" wiederbelebt werden, der in der 70er und 80er Jahren als Doppelquartett viele Veranstaltungen in Forbach bereicherte. Die "Forbacher Stromer", eine Gruppe exzellenter junger Forbacher Musiker, die anläßlich des Brückenfestes 1998 eine CD mit alten Forbacher Liedern und dem Titel "Ortsfunk" veröffentlicht haben, werden einige Titel dieser CD präsentieren. Sketche, unter anderem präsentiert vom Karnevalsverein Forbach, sollen die Lachmuskeln des Publikums strapazieren.

Außer diesen Gastgruppen wird natürlich auch der Musikverein Forbach mit verschiedenen Besetzungen mitwirken. Zum einen wird die Gesamtkapelle mit neuen Titeln versuchen dem Publikum einige musikalische Überraschungen zu bieten. Speziell für den Blechmusikstad'l gründeten aktive Musiker der Musikkapelle eine Oberkrainergruppe, die dem Publikum kräftig einheizen wird. Daneben konnten für den Stad'l zahlreiche ehemalige Akive des Musikvereins wiedergewonnen werden, deren Auftritt als "Rentnerband" des Musikvereins viel Spaß verspricht. Und schließlich wird neben außergewöhnlichen Solisten noch ein "Gaststar" das Publikum überraschen. Die musikalische Leitung der Gruppierungen des Musikvereins hat Dirigent Wilfried Kornmeier, der seit Mai 2000 mit großer Begeisterung die Musikkapelle Forbach leitet.

Als Moderatoren des Abends konnte der Musikverein Forbach zwei "echte Forbacher Originale" engagieren: Armin Merkel und Stefan Weiler , die "Überflieger" der diesjährigen Fasentsitzung des Karnevalsvereins Forbach, werden die Besucher auf ihre ganz besondere Art durch den Abend begleiten.

Der Saal im Forbacher Kurhaus soll mit einer aufwendigen Dekoration in einen typischen Stad'l verwandelt werden, damit das Publikum neben akustischen Genüssen auch optisch verwöhnt wird. Neben der Hauptbühne wird im Kurhaussaal eine Zusatzbühne in Form einer Tiroler Heuhütte aufgebaut, die einen raschen Programmablauf ohne Umbaupausen ermöglicht. Natürlich wird auch der Gaumen auf seine Kosten kommen: aus der Küche gibt's typische Forbacher Gerichte, wie z. B. "Krumbasupp un Apfelkiechle". Daneben werden die Verlosung einer wertvollen Tombola sowie eine "Stad'l-Bar" das Programm komplettieren.

 

Aus der Not heraus geboren: Das Grauntal-Duo

Bei der jährlich stattfindenen Dorfhocket des Musikvereins Gausbach war kurzfristig eine Musikkapelle ausgefallen. Auf die Schnelle war jedoch kein Ersatz zu finden. Kurzentschlossen sprangen die beiden Originale Klaus Roth und Eberhard Arntz ein. Man besann sich einer alten Stammtischtradition, nämlich original Gausbacher Lieder mit Instrumentalbekleidung (Akkordeon, Klarinette, Saxophon und Gitarre) und kleine Gedichte vorzutragen. Der erste Auftritt war eine gelungene Sache und das Duo ward geboren. Auf der Suche nach einem Namen stand das idyllische Grundtal (Volkston: s`Graun) in Gausbach mit seinen Heuhütten und Steinwällen Pate. Inzwischen lassen sich die Beiden hin und wieder bei einem "Häfele Most" zu neuen Liedern und Gedichten inspirieren. Ihre Liebe gilt ganz besonders dem Most und den Ständelsbohnen. Schier unendlich läßt es sich hierüber dichten und singen. Inzwischen ist das Grauntal-Duo aus örtlichen Gegebenheiten nicht mehr wegzudenken. Auftritte beim Dorffest, bei Altenfeiern und der Hexenbrunnen-Einweihung bestätigen dies.

das Grauntalduo in Aktion: links Klaus Roth und rechts Eberhard Arntz

Der Schwarzwaldchor

Bereits 1966 entwickelte sich der Gedanke, einen kleinen Männerchor ins Leben zu rufen. Das Forbacher Musikgenie Gebhard Krämer, war einer dieser Männer, der diesen kühnen Gedanken weiterverfolgte bis im Frühjahr 1967 im Bergstüb`l in Gausbach die erste Probe statt fand. Bereits im Jahre 1968 war der damals unbekannte Chor im Rahmen einer Rundfunksendung mit dem Titel "Dich mein Schwarzwald grüßt mein Sang" in der Öffentlichkeit zu hören. Dieses Lied wurde zur Erkennungsmelodie des Schwarzwaldchors. Ob auf den Stufen des Schöneberger Rathauses in Berlin, im Kongresszentrum in Hamburg oder in der Bayernhalle in Garmisch-Patenkirchen wurde mit dieser Hymne für den Schwarzwald geworben. Aber auch mit modernen Arrangements und Instrumentalbegleitung wußte der Chor über viele Jahre die Zuhörer zu begeistern. Nicht nur im nördlichen sondern auch im südlichen Schwarzwald hatte sich der Chor einen Namen geschaffen. Unzählige Auftritte in den Touristenhochburgen des Schwarzwaldes zeigten den Beliebtheitsgrad der Sänger und Musiker aus Forbach. Nach über 21 Jahren entschloß man sich den Chor, der von Gebhard Krämer gegründet und nach dessen Tode von Reinhard Seifried weiterdirigiert wurde, aufzulösen. Von dem damaligen Doppelquartett sind leider nur noch fünf Männer übrig geblieben. Eberhard Arntz, Rudi Jehnes, Manfred Meier, Klaus Roth und Reinhard Seifried wollen es noch einmal wissen. Seit Mai diesen Jahres sind sie eifrig am Proben, um beim "1. Forbacher Blechmusik-Stad`l" des Musikvereins Forbach präsent zu sein. Mit dabei sein wird auch ihr langjähriger Begleiter und Schutzpatron der Biertrinker "Pater Charly Gambrinus" alias Karl-Hermann Merkel. Ihr Auftritt verspricht für alle Freunde des Gesangs ein Leckerbissen zu werden.

Die Stromer

Die Stromer gehören seit Generationen zur Holzbrücke. Die Geborgenheit des schützenden Daches, das Rauschen der Murg, der Klang und der Geruch des von der Sonne aufgewärmten Holzes, die ersten verliebten Blicke, die erste Zigarette oder wie im "Stromerlied" "en Schick in de Gosch"...

Als dieses "Stromerlied" neben anderen Forbacher Liedern in fröhlicher Runde beim 50. Geburtstag von Pfarrjugendführer Friedbert Welsch von den "älteren" Gästen zu später Stunde gesungen wurde, stieß dies bei den anwesenden Jüngeren auf großes Erstaunen. Die meisten Lieder waren den Jüngeren nicht bekannt. So wurde noch in dieser Nacht die Idee geboren, diese Lieder gepaart mit Bildern und Geschichten auf einer CD festzuhalten, um sie als wichtigen Teil unserer Kultur vor dem Vergessen zu bewahren. Die CD wurde in den folgenden Monaten von Stefan Kneißler, Hennes Wunsch und den Brüdern Volker und Gunter Arntz im Tonstudio von Alex Krieg in Forbach produziert. Mitgewirkt haben dabei ausschließlich "Künstler" aus dem Raum Forbach. Anläßlich des Brückenfestes 1998 wurde die CD mit dem Titel "Ortsfunk", in Anlehnung an die ehemalige Forbacher "Ortsrufanlage", präsentiert. Sie ist ein Werk, das mit großer Leidenschaft produziert wurde und "nichts als Liebe zu unserer Heimat zum Ausdruck bringen soll".

Ein Teil der Mitwirkenden der "Ortsfunk-CD" wird den Besuchern im Rahmen des "Blechmusikstad'ls" einige bekannte Lieder dieser CD präsentieren. Daneben wird die Gruppe um Hennes Wunsch auch einige neue Titel dem Publikum - quasi als Uraufführung - vorstellen.